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Fachdienst Stationäre Leistungen

Fachdienst Stationäre Leistungen

Hilfe zur stationären Pflege

Brauchen Sie oder einer Ihrer Angehörigen Pflege, weil Sie sich allein zu Hause nicht mehr versorgen können? Sind Sie wegen Krankheit oder Behinderung in Ihrer Selbstständigkeit oder Ihren Fähigkeiten beeinträchtigt?

Vorrangig erhalten pflegebedürftige Menschen, die kranken- bzw. pflegeversichert sind, finanzielle Leistungen für körperbezogene Pflegemaßnahmen (u.a. Körperpflege), pflegerische Betreuungsmaßnahmen (u.a. Begleitung, Beaufsichtigung) und Hilfen bei der Haushaltsführung (u.a. Reinigung der Wohnung, Einkauf) von ihrer Pflegekasse (Sozialgesetzbuch XI). Ist jemand nicht pflegeversichert oder sind die Leistungen der Pflegekasse nicht ausreichend, kommen Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem Sozialgesetzbuch XII in Betracht.

Rund um das Thema Pflege beraten die Pflegestützpunkte im Land Bremen verbraucherorientiert, unabhängig und kostenlos.

Basisinformationen

Pflegebedürftig sind Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten aufweisen und deshalb auf personelle Unterstützung dauerhaft angewiesen sind. Die Pflegebedürftigkeit wird nach Pflegegraden festgelegt. Es gibt die Pflegegrade 1-5.

Eine Leistungsberechtigung nach dem Sozialgesetzbuch XII besteht für Personen, die

  • pflegeversichert sind oder
  • nicht pflegeversichert sind oder
  • nicht dauerhaft pflegebedürftig sind (die voraussichtlich für weniger als sechs Monate der Pflege bedürfen) und mindestens dem Pflegegrad 2 zugeordnet sind und
  • bei denen eine Heimnotwendigkeit besteht und
  • die den Eigenanteil aus eigenem Einkommen und Vermögen nicht bezahlen können.

Beispiel: Es besteht Heimnotwendigkeit, die Leistungen der sozialen Pflegebedürftigkeit sind nicht ausreichend und es verbleibt ein Eigenanteil. Dann sind weitere Leistungen nach dem SGB XII möglich.

Voraussetzungen

Die Leistungen nach dem SGB XII sind von der Höhe des Einkommens und des Vermögens abhängig.

In der stationären Hilfe zur Pflege erfolgt neben dem Einsatz des eigenen Einkommens und Vermögens die Heranziehung von Elternunterhalt. Volljährige Kinder sind grundsätzlich unterhaltspflichtig, wenn sie hierzu finanziell in der Lage sind.

Aussagen zum Einsatz des Einkommens und Vermögens, sowie zur Berechnung des Elternunterhaltes sind individuell ausgestaltet und bedürfen daher einer Beratung.

Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem Sozialgesetzbuch XII sind nachrangig gegenüber den gleichartigen Leistungen nach anderen Rechtsvorschriften (z.B. Leistungen der sozialen Pflegeversicherung nach Sozialgesetzbuch XI). Deshalb sind die Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XI als vorrangiger Leistungsanspruch vor der Beantragung von Leistungen der Hilfe zur Pflege nach dem Sozialgesetzbuch XII in Anspruch zu nehmen.

Informationen zum Verfahren

Welche Unterlagen benötige ich?

  • Personalausweis oder Reisepass

Welche Fristen sind zu beachten?

Die Antragstellung ist nicht an Fristen gebunden. Die Leistung tritt ein, wenn dem zuständigen Sozialzentrum der Bedarf an Hilfe zur Pflege bekannt wird. Dies kann auch telefonisch erfolgen.

Wie lange dauert die Bearbeitung?

Die Bearbeitung kann bis zu 6 Monaten dauern.

Welche Gebühren/Kosten fallen an?

keine

Unsere Sprechzeiten

Bitte vereinbaren Sie immer telefonisch einen Termin.

Ihre Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner sind:

Frau Iris Wagner

Referatsleitung

Die Pflegestützpunkte

Die Pflegestützpunkte in Bremen erreichen Sie wie folgt:

Pflegestützpunkt Bremen-Nord


Pflegestützpunkt Bremen im Einkaufszentrum Berliner Freiheit