Sie sind hier:

Soziales

Sozialzentrum 4 - Süd -
Fachdienst Soziales, Erwachsene und Wirtschaftliche Hilfen


 

Wer im Land Bremen so niedrige Einkünfte hat, dass diese unterhalb des Existenzminimums liegen, hat Anspruch auf ergänzende finanzielle Hilfe zum Lebensunterhalt.

  • Für nicht-erwerbsfähige Hilfebedürftige und ihre Familien - dazu zählen auch ältere Menschen - übernimmt das Amt für Soziale Dienste die Grundsicherung. Die gesetzlichen Regelungen finden sich im neuen Sozialgesetzbuch (SGB) XII.
  • Für erwerbsfähige Hilfebedürftige übernimmt das neue Arbeitslosengeld II/Sozialgeld (Hartz IV) die Grundsicherung, das in der Zuständigkeit der BAgIS (ARGE) liegt. Die gesetzlichen Regelungen dazu findet man im neuen Sozialgesetzbuch II.

Menschen die Hilfe in besonderen Lebenslagen benötigen, können sich ebenfalls an uns wenden. Nachfolgend sind die wichtigsten Hilfen beschrieben:

a)Krankenhilfe

Die Krankenhilfe umfasst ärztliche und zahnärztliche Behandlung, Versorgung mit Arzneimitteln, Verbandmitteln und Zahnersatz, Krankenhausbehandlung sowie sonstige zur Genesung, zur Besserung oder Linderung der Krankheitsfolgen erforderliche Leistungen.

b)Eingliederungshilfe

Personen, die nicht nur vorrübergehend körperlich, geistig oder seelisch wesentlich behindert sind, wird Eingliederungshilfe gewährt.
Maßnahmen der Eingliederungshilfe sind vor allem:

  • ambulante oder stationäre Behandlung oder sonstige ärztliche oder ärztlich verordnete Maßnahmen zur Verhütung, Beseitigung oder Milderung der Behinderung,
  • Versorgung mit Körperersatzstücken sowie mit orthopädischen oder anderen Hilfsmitteln,
  • Hilfe bei der Beschaffung und Erhaltung einer Wohnung, die den besonderen Bedürfnissen der Behinderten entspricht,
  • Hilfe zur Teilnahme in der Gesellschaft

c)Hilfe zur Pflege

Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens sechs Monate, in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen, ist Hilfe zur Pflege zu gewähren.
Im Rahmen der Hilfe zur Pflege kommen unter anderem folgende Maßnahmen in Betracht:

  • Pflegegeld, je nach Grad der Pflegebedürftigkeit
  • Übernahme für Aufwendungen einer Pflegeperson
  • Übernahme der Kosten für einen Alten-, Pflegeheimplatz

d)Hilfe zur Weiterführung des Haushalts

Personen mit eigenem Haushalt soll Hilfe zur Weiterführung des Haushalts gewährt werden, wenn keine der Haushaltsangehörigen den Haushalt führen kann und die Weiterführung des Haushalts geboten ist.